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Informationen zur aktuellen Lage am Energiemarkt

„Wir befinden uns momentan in einer Ausnahmesituation, vor allem den Gasmarkt betreffend, die so noch nie da gewesen ist. Als Energieversorger für Celle und die Region setzen wir alles daran, unsere Kunden transparent zu informieren und mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Unser Expertenteam beobachtet die Lage täglich intensiv und entwickelt die momentan bestmöglichen Lösungen für unsere Kunden. Den Preistrend nach oben können wir als Stadtwerke momentan jedoch leider nicht verhindern, so gerne wir das würden."

Thomas Edathy, Geschäftsführer der Stadtwerke Celle GmbH

Thomas Edathy, Geschäftsführer der Stadtwerke Celle GmbH

Die Entwicklungen der Gaspreise 2022 im Überblick

24. Februar 2022

Mitte März bis Mitte Juni 2022

Ab Mitte Juni 2022

14. Juli 2022

Anfang August 2022

15. August 2022

18. August 2022, 1

18. August 2022, 2

19. August 2022

22. August 2022

1. September 2022

21. September 2022

29. September 2022

21. Oktober 2022

02. November 2022

22. November 2022

Russland greift die Ukraine an und beginnt einen Krieg. Das wirkt sich extrem auf die folgende Gaspreisentwicklung aus.

Hintergrund: Bis zu dem Zeitpunkt bezog Deutschland fast die Hälfte des Gases aus Russland. Der Anteil sollte mit der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 gesteigert werden. Als Wirtschaftssanktion gegen Russland aufgrund des Ukraine-Krieges wurde u.a. dieses Projekt gestoppt.

Nach anfänglichem Börsenschock stabilisierten sich die Gaspreise zwischenzeitlich.

Russland drosselt die Gaslieferungen nach Deutschland auf etwa 20 Prozent der zugesicherten Menge. Die Bundesregierung sowie politische Beobachter werten dies so: Die Abhängigkeit Deutschlands von russischen Gaslieferungen wird als Hebel genutzt, um politischen Druck auf Deutschland auszuüben.

Klaus Müller, Chef der Bundesnetzagentur, warnt vor einer Verdreifachung der Gaspreise für Verbraucher – oder einem sogar noch stärkeren Preisanstieg.

Die Bundesregierung bringt die Verordnung zur staatlichen Gasumlage auf den Weg, die ab 1. Oktober 2022 die Gasimporteure entlasten soll, die die erheblichen Mehrkosten bei der Beschaffung nicht mehr allein schultern können.

Die Trading Hub Europe GmbH (THE), Marktgebietsverantwortliche und zuständig für die Organisation des deutschen Gasmarktes, veröffentlicht die Gasbeschaffungsumlage nach § 26 Energiesicherungsgesetz (EnSiG) und legt diese für zunächst die Dauer von drei Monaten auf 2,419 Cent/kWh (netto) fest. Sie ist befristet und endet am 1. April 2024.

Die Trading Hub Europe GmbH (THE) veröffentlicht die Entgelte und Umlagen, die für die am 1. Oktober 2022 startende Umlageperiode gelten. Darunter die Gasspeicherumlage in Höhe von 0,059 Cent/kWh. Sie ist ebenfalls befristet und endet am 1. April 2025.

Bundekanzler Olaf Scholz kündigt an, die Mehrwertsteuer auf den Gesamtverbrauch der Erdgaskunden für die Dauer der neuen Gasumlagen von 19 auf 7 Prozent zu senken.

Das russische Energieunternehmen Gazprom kündigt an, dass vom 31. August bis zum 2. September 2022 aufgrund von Wartungsarbeiten kein Gas durch die Pipeline Nord Stream 1 fließt.

Der Preis für eine Megawattstunde (MWh) Gas klettert am sogenannten Spotmarkt auf über 290 Euro – ein Jahr zuvor kostete eine MWh Gas dort rund 20 Euro.

Die neue Energiesparverordnung (EnSikuMaV) tritt in Kraft.

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Der angeschlagene deutsche Gasimporteur Uniper soll verstaatlicht werden. Der Bund und der finnische Mutterkonzern Fortum haben sich auf ein Stabilisierungspaket geeinigt. Die geplante Gasumlage ab dem 1. Oktober soll laut Wirtschaftsminister Robert Habeck trotzdem kommen. Prüfungen stehen jedoch noch aus.

Bundesregierung kippt die Gasbeschaffungsumlage und will stattdessen ein Rettungspaket von bis zu 200 Milliarden Euro auflegen. Den steigenden Energiekosten in Deutschland soll mit einer Strom- und Gaspreisbremse entgegengewirkt werden.

Bundestag bringt den Wirtschafts- und Stabilisierungsfond auf den Weg. Bundeskanzler Olaf Scholz kündigt an, dafür zu sorgen, dass „die Preise so lange bezahlbar bleiben, wie sie ansonsten zu hoch sind.“

Die Bundesregierung beschließt die Details zu den Preisbremsen für Strom und Gas sowie die Dezemberentlastung, bei der allen Gaskunden 1/12 der Jahreskosten 2022 erlassen werden sollen.

Die Gaspreisbremse soll voraussichtlich doch schon zum 1. Januar 2023 kommen und nicht erst zum 1. März 2023, wie ursprünglich angedacht.

Beschlüsse der Bundesregierung vom 2. November 2022

Preisbremse Gas

Zum 1. März 2023 soll der Gaspreis bei brutto 12 Cent pro Kilowattstunde für 80 Prozent des Jahresverbrauchs gedeckelt werden.

Preisbremse Strom

Beim Strom soll bereits zum 1. Januar 2023 für Haushalte und Unternehmen der Preis bei brutto 40 Cent je Kilowattstunde für 80 Prozent des Jahresverbrauchs gedeckelt werden.

Erstattung Dezemberabschlag (1/12 der Jahresrechnung)

Dieser Anteil wird von der Bundesregierung übernommen und den Gaskunden bundesweit erlassen.
Achtung: Da Sie bei den Stadtwerken Celle nur 11 Jahresabschläge zahlen, die Entlastung aber ein Zwölftel Ihres Jahresverbrauchs beträgt, entspricht der wegfallende Dezemberbeitrag nicht 1:1 Ihrem monatlichen Abschlag, sondern ist kleiner.
So erfolgt die Erstattung: Lastschriftmandate werden nicht ausgeführt.
Falls Sie überweisen, dann überweisen Sie bitte nicht. Falls Sie doch überweisen, dann verrechnen wir Ihre Überweisung mit der Jahresschlussrechnung im Februar 2023.

Wichtige Hinweise für Kunden der Stadtwerke Celle!

Zur Gaspreisbremse:
Werfen Sie am besten einen Blick in Ihre Vertragsunterlagen. Wenn Ihr Vertrag bei uns zum 1. Januar eines Jahres startet, so zahlen Sie bis zum Wirksamwerden der Gaspreisbremse im März oder Februar 2023 zunächst den ab Jahresbeginn 2023 geltenden regulären Preis für Ihren Gastarif bei uns mit reduziertem Mehrwertsteuersatz, aber noch nicht gedeckelt.

Zur Preissteigerung:
Ausgehend davon, dass Kunden der Stadtwerke Celle bislang immer noch von den günstigsten Gaspreisen in der Region profitieren – der Arbeitspreis liegt mit reduziertem Umsatzsteuersatz von 7 % zurzeit bei 6,34 Cent pro kWh (brutto) – entspricht der auf brutto 12 Cent pro Kilowattstunde gedeckelte Gaspreis immer noch rund einer Verdopplung Ihrer Energiekosten für Gas

Zum Beispiel:
Die Gaspreisbremse wird anhand Ihres Vorjahresverbrauchs ermittelt. Wenn Sie im Jahr 2022 beispielsweise einen Verbrauch von 18.000 kWh Gas haben (entspricht dem Verbrauch eines durchschnittlichen 4-Personen-Haushalts), greift der Preisdeckel im Jahr 2023 für einen Jahresverbrauch von 14.400 Euro – das entspricht 80 Prozent des Vorjahresverbrauchs. Die darüber hinaus verbrauchen Kilowattstunden Gas werden zum regulär gültigen Preis für Ihren Gastarif abgerechnet. 

FAQs zur Dezemberentlastung und zur Gaspreisbremse

Wie erfolgt die Entlastung für Kunden mit Lastschriftverfahren?

Wir werden den Abschlag für November, der am 01.12.2022 fällig wird, nicht von Ihrem Konto einziehen.

Wie erfolgt die Entlastung für Kunden, die überweisen oder einen Dauerauftrag eingerichtet haben?

Diese Kunden müssten selbst den Dauerauftrag pausieren lassen bzw. einmalig keine Überweisung tätigen.

Was passiert, wenn der Kunde den Abschlag am 01.12.2022 überwiesen hat oder er bereits im Vorfeld für das ganze Jahr bezahlt hat?

Es findet keine separate Rückzahlung im Dezember an jeden einzelnen Kunden statt. Diese Kunden erhalten die Entlastung dann mit der nächsten Jahresrechnung.

Erfolgt die Entlastung tatsächlich in Höhe des aktuell im Kundenkonto hinterlegten Abschlages?

Nein, letztendlich wird mit der nächsten Jahresrechnung genau ermittelt, wie hoch der Entlastungsbetrag ist. Denn der aktuell im System hinterlegte Abschlag könnte auch ein freiwillig höherer Abschlag sein, als eigentlich für den tatsächlichen Verbrauch benötigten Abschlag.

Wie errechnet sich der Entlastungsbetrag?

Er wird auf Basis der im Dezember gültigen Preise Ihres Tarifes und 1/12 Ihrer Jahresverbrauchsprognose (Stand: September 2022 oder früher) errechnet.

Ist die Entlastung in der Jahresrechnung dargestellt?

Ja. Beide Werte, Entlastungsbetrag und ausgesetzter Dezemberabschlag, werden Ihnen auf der Jahresrechnung transparent ausgewiesen.

Warum erfolgt die Berechnung des Entlastungsbetrages auf Basis der Jahresverbrauchsprognose 2022? Diese ist meist zum Zeitpunkt der letzten Abrechnung Ende 2021 ermittelt und nicht aktuell.

Damit soll die Sparsamkeit belohnt werden. Denn so wird Ihr Bonus voraussichtlich höher ausfallen, als würden die Daten Ende 2022 bei der Bonusermittlung zugrunde gelegt.

Wann tritt die Gaspreisbremse nun in Kraft und wie hoch ist diese?

Nach jetzigen Stand tritt die Gaspreisbremse ab dem 01.03.2023 in Kraft. Ein Inkrafttreten zum 01.01.2023 ist derzeit in Prüfung (Stand 23.11.2022). Es soll der Preis auf 12 ct/kWh für 80 % des Jahresverbrauchs gedeckelt werden.

Was bedeutet das 80 % des Jahresverbrauchs gedeckelt sind?

Beispiel:
Sie haben einen Jahresverbrauch von insgesamt 20.000 kWh. Davon 80 % = 16 000 kWh. Sie zahlen also für 16.000 kWh mit 12 ct/kWh netto. Für 4.000 kWh zahlen Sie den Preis, der Ihnen mit unserem Preiserhöhungsschreiben Ende 2022 mitgeteilt wurde bzw. für den Sie mit den Stadtwerken Celle einen Vertrag abgeschlossen haben.

Welcher Jahresverbrauch wird als Berechnungsgrundlage für die Jahresverbrauchsabrechnung 2023 der 80 % genutzt? Gilt hier 80 % des tatsächlich 2023 Verbrauches? Oder gilt der Deckel für 80 % der Verbrauchsmenge, die man 2022 hatte?

Das ist zurzeit noch unklar.

Wann tritt die Strompreisbremse nun in Kraft und wie hoch ist diese?

Die Strompreisbremse tritt voraussichtlich ab 01.01.2023 in Kraft und beträgt auf 80 % des Jahresverbrauchs 40 ct/kWh.

Warum wird der Abschlag 01.12. für die Entlastung/Belohnung genutzt und nicht der Abschlag 01.01.23, da dieser eigentlich für den Dezember gilt?

Die Bundesregierung möchte, dass im Dezember nichts gezahlt wird. Deshalb ist es de facto der Novemberabschlag.

Wenn ein Kunde als Überweiser versehentlich den Abschlag 01.12. überwiesen hat und nun den Betrag nachträglich erstattet haben möchte, nehmen wir dies vor?

Der Betrag (1/12 der Prognosemenge) wird dann in der Jahresschlussrechnung berücksichtigt. Dass wir den Betrag nicht rücküberweisen, ist laut der Verordnung zu den Dezember-Soforthilfen vom 19.11.2022 zulässig.

Allgemeine FAQs zu Gaspreisen und Entwicklungen am Gasmarkt

Wie ist die Versorgungslage für Gas in Celle?

Aktuell ist die Versorgungssicherheit der Celler Bürgerinnen und Bürger mit Gas, Wärme und Strom gewährleistet, jedoch ist die Lage auf den Energiemärkten weiterhin angespannt. Wichtige Voraussetzung ist, dass der Füllstand der deutschen Gasspeicher weiter nach oben geht. Unter anderem kann sich das kollektive Energiesparen der Haushalte in Deutschland positiv auf die Gesamtsituation auswirken.

Die tägliche Veränderung der Gasspeicherfüllstände finden Sie bei der Bundesnetzagentur.

Bin ich weiterhin sicher mit Strom und Gas versorgt?

Wir versichern unseren Kunden, dass wir in unserem Verantwortungsbereich alles tun, um unsere bestehenden Energielieferverträge gemäß den vertraglichen und gesetzlichen Rahmenbedingungen zu erfüllen.

Warum haben sich die Gaspreise so stark erhöht?

Die Gaspreisentwicklungen werden von vielen Faktoren beeinflusst. Momentan besteht ein reduziertes Angebot an Gas durch die Drosselung der russischen Lieferungen, jedoch eine mindestens gleichbleibend hohe Nachfrage. Die ausbleibenden Liefermengen aus Russland müssen durch Zukäufe an den Kurzfristmärkten kompensiert werden. Eine Megawattstunde (MWh) Gas kostet momentan etwa 207 Euro (Stand: 28. September 2022). Höchster Großhandelspreis Ende August 2022 waren an der niederländischen TTF-Börse 346 Euro pro MWh. Weiterhin wurden gesetzliche Komponenten wie der CO2-Preis (die planmäßige Erhöhung auf 35 Euro pro Tonne wird 2023 ausgesetzt, es bleibt bei 30 Euro) und die neue Gasspeicherumlage eingeführt, die sich unmittelbar auf die Preise für eine Kilowattstunde Gas auswirken.

Welche Mehrkosten kommen auf mich zu?

Zum aktuellen Zeitpunkt lassen sich die individuellen Mehrkosten nur sehr schwer und ungenau beziffern. Denn einerseits hängen diese stark vom persönlichen Nutzerverhalten ab, aber auch von den weiteren Entwicklungen in den nächsten Wochen und Monaten. Wir hoffen, dass wir in Kürze wieder mehr Sicherheit für die Preisgestaltung bekommen und Ihnen genauer sagen können, womit Sie rechnen müssen.

Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass die Energiepreise auch mit Beginn des neuen Jahres weiter ansteigen werden, teilweise drastisch.

Sind auch wieder Entlastungen in Sicht?

Seitens der Bundesregierung sind mehrere Entlastungpakete beschlossen. Die Umsatzsteuer auf Gas wird bis März 2024 von 19 auf 7 Prozent gesenkt. Ein Rettungspaket von bis zu 200 Milliarden Euro soll aufgelegt und den steigenden Energiekosten in Deutschland mit einer Strom- und Gaspreisbremse entgegengewirkt werden (Stand 29. September 2022).

Profitiere ich von der angekündigten Senkung der Umsatzsteuer?

Ja, die befristete Senkung der Umsatzsteuer, wie sie von der Bundesregierung angekündigt wurde, gilt einheitlich für alle Erdgaskunden und wird mit Wirksamwerden automatisch in Ihren Verträgen berücksichtigt.

Sollte ich meine monatlichen Abschläge besser jetzt schon anpassen?

Ihre Abschläge werden mit Weitergabe der gesetzlichen Gasspeicherumlage seit dem 1. Oktober 2022 nicht automatisch angepasst. Eine Abschlagsanpassung kann jederzeit beantragt und dann immer bis Mitte des Monats für den nächsten Monat vorgenommen werden.

Welche neuen Umlagen wirken sich auf meine Erdgaspreise aus?

Ab dem 1. Oktober 2022 wirkt sich insbesondere die Gasspeicherumlage nach § 35e des Energiesicherungsgesetzes (EnSiG) preiserhöhend aus. Dem entgegen steht der große Vorteil der Mehrwertsteuersenkung von 19 auf 7 Prozent.

Ist mein Vertrag von den neuen Umlagen betroffen?

Ja, wenn Sie Erdgaskunde bei den Stadtwerken Celle sind. Denn die neuen gesetzlichen Umlagen werden 1:1 bundesweit an alle Erdgaskunden weitergegeben.

Unsere Fix-Verträge haben eine eingeschränkte Preisgarantie, d. h. auf gesetzliche Umlagen erhalten Sie bei uns keine Garantie.

Was ist die gesetzliche Gasbeschaffungsumlage und wozu gibt es sie?

Die geplante Gasbeschaffungsumlage nach § 26 Energiewirtschaftsgesetzt (EnWG) sollte ursprünglich zum 1. Oktober 2022 eingeführt werden und der Entlastung der wirtschaftlich angeschlagenen Gasimporteure dienen. Der größte Importeur Uniper wurde jedoch im letzten Moment verstaatlicht, weshalb am 29. September 2022, kurz vor der geplanten Einführung, die Gasbeschaffungsumlage gekippt wurde.

Was ist die gesetzliche Gasspeicherumlage und wozu gibt es sie?

Aufgrund der gedrosselten Erdgaslieferungen aus Russland konnten die Erdgasspeicher nicht wie gewohnt gefüllt werden. Hier wird nun anderweitig Erdgas zu höheren Preisen zugekauft. Mit der Gasspeicherumlage werden auch diese Mehrkosten auf alle Erdgasverbraucher verteilt. Die Gasspeicherumlage nach § 35e des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) beträgt seit dem 1. Oktober 2022 0,059 Cent pro Kilowattstunde (netto). Sie ist ebenfalls befristet und endet am 1. April 2025.

Sinken meine Preise automatisch, wenn die Umlagen wieder sinken?

Wir geben beide Umlagen in der jeweils geltenden Höhe im Verhältnis 1:1 – also Erhöhungen und Senkungen gleichermaßen – an unsere Kunden weiter.

Wie entwickeln sich die Preise weiter?

Nach heutigem Stand (5. Oktober 2022) ist davon auszugehen, dass zu Jahresbeginn 2023 Preiserhöhungen beim Gas unvermeidlich sind. Trotz der sich zunächst positiv auswirkenden Entlastungspakete der Bundesregierung unterstützen wir die Ratschläge an Verbraucher, Energie einzusparen und möglichst Rücklagen für ihre Energiekosten zu bilden.

Das können Sie jetzt tun

Zählerstand mitteilen

… andernfalls wird Ihr Zählerstand wie ansonsten auch üblich anhand Ihrer uns bekannten Verbrauchsdaten geschätzt.

Strom und Gas einsparen

Denn persönliche Einsparungen im Verbrauch sind immer noch ein wirkungsvolles Mittel, auch die Kosten im Rahmen zu halten.

Rücklagen bilden

Wir als Stadtwerke unterstützen die öffentlich lauter werdenden Ratschläge an Verbraucher, möglichst Rücklagen für die steigenden Energiekosten zu bilden.

Wege, Energie und damit Kosten einzusparen:

Einige unserer aufgeführten Tipps mögen banal erscheinen. In Summe können kleine Veränderungen im Alltag aufs Jahr gesehen jedoch eine Menge ausmachen. Vielleicht haben Sie einige dieser Tipps so noch nicht bedacht?

Waschen

Bei geringerer Temperatur waschen spart Stromkosten ein: Zum Beispiel anstatt bei 60 Grad bei 40 Grad waschen senkt den Stromverbrauch um fast die Hälfte. Und auch anstatt bei 40 Grad bei 30 Grad waschen, spart ein gutes Drittel an Energie ein.

Heizen

Ein Heizungscheck vom Profi lohnt sich – insbesondere bei moderneren Geräten. Ist die Heizkurve richtig eingestellt, arbeitet alles möglichst effizient?

Router

Ihr Internetrouter befindet sich bestimmt im Dauerbetrieb. Jährlich kommt hier je nach Modell und weiteren Faktoren eine Summe von rund 30 Euro zusammen – nicht viel auf den ersten Blick, aber das berühmte Kleinvieh …

Duschen

Klingt fast zu einfach, aber ein paar Minuten kürzer Duschen, z.B. 5 statt 7, senkt die Energiekosten um 30 Prozent. Ein wassersparender Duschkopf kann rund 50 Prozent zusätzlich einsparen – hier ist das Einsparpotenzial je nach Modell unterschiedlich.

Stand-by

In jedem Haushalt gibt es sie: Stromfresser, die im Dauerbetrieb laufen. Abschaltbare Steckerleisten sind ein bewährter, aber immer noch guter Tipp. Einfach kritisch in den eigenen vier Wänden umschauen, welche Geräte nicht benutzt und ausgeschaltet werden können.

Beleuchtung

LED-Leuchtmittel erhellen Ihr Zuhause kostengünstig, Tageslicht sogar kostenfrei! Es lohnt sich ein Blick in die Lampen, ob es hier noch Umrüstpotenzial gibt.

Backen

In der Küche gibt es vor allem beim Backofen Einsparpotenzial, indem Sie – auch entgegen der Packungsangabe – z.B. aufs Vorheizen verzichten und den Ofen kurz vor Ende bereits abschalten und die Restwärme nutzen.

Kurze Wege

Aus Bequemlichkeits- oder Zeitgründen greifen viele doch immer mal wieder auf ihr Auto zurück, auch wenn der kurze Weg vielleicht ebenso gut zu Fuß oder mit dem Rad zurückgelegt werden könnte. Hier versteckt sich weiteres Einsparpotenzial – und das kommt auch Ihrer Fitness und Gesundheit zugute.

Staatliche Energiesparkampagne gestartet

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hat die Kampagne „80 Millionen gemeinsam für Energiesparen – Jetzt mitmachen“ ins Leben gerufen. Ein Blick auf die Seite lohnt sich, dort finden Sie viele weitere nützliche Tipps, Empfehlungen und Beratungsangebote: Mehr Energiespartipps

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Gern sind wir auch persönlich für Sie da:
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